Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Peter Dirscherl ist Facharzt und Kinderpsychologe

Peter Dirscherl, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

In meiner Praxis erwartet sie ein erfahrenes Team von Experten für Probleme von und mit Kindern und Jugendlichen.

Das Vertrauen zum Patienten und zur Familie, sowie die Erarbeitung eines eigenen Therapieauftrags durch die Patienten stehen bei uns im Vordergrund. Wir sind bemüht zu helfen Beziehungsabbrüche, die Notwendigkeit von stationären Behandlungen im Krankenhaus und Herausnahmen aus der Familie durch stationäre Hilfen zur Erziehung zu vermeiden. Die Wahrung des Gesundheitsgeheimnisses hat für uns Priorität.

Ambulante Therapien sind grundsätzlich besser verträglich für die Kinder, als stationäre Behandlungen, weil sie dafür nicht aus ihrem alltäglichen Lebensumfeld herausgerissen werden müssen.

Die Sozialpsychiatrie-Bewegung hat es sich seit Langem auf die Fahnen geschrieben so behutsam wie möglich im ambulanten Rahmen psychiatrisch und psychotherapeutisch zu behandeln, um so Krankenhauseinweisungen möglichst ganz zu vermeiden.  Diese Prämisse verfolgen wir auch in unserer Praxis, jedoch ist zu berücksichtigen, dass im ambulanten Sektor weniger Ressourcen zur Verfügung stehen als im stationären. Dies könnte durch komplementäre Jugendhilfemaßnahmen deutlich besser gestaltet werden, aber leider kooperieren die Berliner Jugendämter lieber mit Krankenhäusern als mit niedergelassenen Fachärzten, die in der Regel nicht einmal zu Hilfeplanungsprozessen mit hinzugezogen werden, obwohl dies ganz konkret in der Sozialgesetzgebung vorgeschrieben ist.

Therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist eine komplexe Aufgabe, die zu allererst erfordert, das Vertrauen der Patienten selbst zu gewinnen. Um dies zu erreichen ist es notwendig einen Schutzraum zu schaffen, weshalb intensiver Austausch mit pädagogischen Institutionen, der von diesen zwar oft eingefordert wird, nicht immer hilfreich ist. Forderungen nach stationären Behandlungen durch Nicht-Befugte, wenn also Menschen, die nicht Medizin studiert haben etwa bei einer Hilfekonferenz beschließen, dass ein Kind ins Krankenhaus muss, sind zurückzuweisen. Die Forderung nach stationären Krankenhausbehandlungen als zwingende Voraussetzung für bestimmte Hilfen zur Erziehung sind unzulässig, kommen aber häufig vor. Sie sollten sich also darüber im Klaren sein, dass in dieser sozialpsychiatrischen Praxis die Patienten ernst genommen werden und Krankenhauseinweisungen grundsätzlich nur noch in seltenen Ausnahmefällen veranlaßt werden, da aus der mehrjährigen Versorgungstätigkeit die Überzeugung gewachsen ist, dass stationäre Behandlungen in kinderpsychiatrischen Bereich meistens weder unausweichlich noch besonders förderlich für den Gesamatverlauf sind. Ab dem Jugendalter kann es in einzelnen Fällen eher fachlich angemessen sein eine Krankenhauseinweisung vorzunehmen, aber auch hier sind die erheblichen Nachteile einer solch invasiven, möglicherweise traumatisierenden, Maßnahme zu bedenken.

In unsere Praxis kommen Kinder und Jugendliche aus ganz unterschiedlichen Gründen. Sie können Schwierigkeiten in der Schule haben, in der Familie, im Alltag mit seinen stetig wechselnden Herausforderungen oder an einer schweren psychischen Erkrankung leiden. Gemeinsam ist ihnen, dass sie mit professioneller Hilfe durch speziell ausgebildete Ärzte und Therapeuten versuchen ihre Probleme in den Griff zu bekommen.

Wir arbeiten mit einem Team aus Psychologen und Therapeuten unter ärztlicher Leitung

Unser erfahrenes Team besteht aus Kinder- und Jugendpsychiatern, Psychologen, Psychotherapeuten, Pädagogen, Sozialarbeitern, Kunsttherapeuten und Musiktherapeuten. Unter ärztlicher Leitung verbinden wir unser vielseitiges Know-how, um eine umfassende Diagnostik und Therapie zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, jeden Patienten auf die für ihn beste Art und Weise zu unterstützen und zu behandeln.

Unser Ansatz verschiedene Therapieformen zu verknüpfen wird als multimodale Therapie bezeichnet. Die therapeutischen Angebote werden so aufeinander abgestimmt, dass sie sich in ihrer therapeutischen Wirkung ergänzen und verstärken. So kann dieses therapeutische Vorgehen zum Beispiel gleichzeitig einzeltherapeutische, gruppentherapeutische, familientherapeutische und ergotherapeutische Sitzungen sowie im Bedarfsfall eine unterstützende medikamentöse Behandlung umfassen.

Im Rahmen der Versorgung nach der Sozialpsychiatrie-Vereinbarung (SPV) können wir Kinder und Jugendliche mit Therapiebedarf langfristig, stabil und qualifiziert therapeutisch begleiten.

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Peter Dirscherl hat die Berufsbezeichnung Arzt in Deutschland erworben
und ist Mitglied der Ärztekammer Berlin, welche zusammen mit dem Landesamt für Gesundheit und
soziales Berlin (LaGeSo) als Aufsichtsbehörde fungiert.
Die Praxis ist zur Abrechnung von Behandlungen der Versicherten
aller gesetzlichen Krankenkassen zugelassen.
Privat Versicherte bekommen die nach GOÄ in Rechnung gestellten
Leistungen in der Regel von den privaten Krankenversicherungen
und der Beihilfe erstattet.
Datenschutzhinweis gemäß EU-Datenschutzgrundverordnung:
Es werden keine Daten ausserhalb des medizinisch notwendigen Rahmens gespeichert und verwendet.
Eine Weitergabe von Daten erfolgt nur nach ausdrücklicher Genehmigung. Die Daten werden gemäß der
Vorschriften zur Dokumentation medizinischer Daten gespeichert und nach 10 Jahren vernichtet.
Im Rahmen der Behandlung Versicherter der gesetzlichen Krankenkassen werden die vorgeschriebenen
Daten (Diagnosen und Leistungsziffern) an die KV Übermittelt, und bei Anfragen werden
Gesundheitsdaten an den Medizinischen Dienst der Krankenkasse weitergegeben.
Wir empfehlen die Zusendung des Anmeldeformulars per Post oder per Fax.
Wer die E-mail Kontaktmöglichkeit nutzt muss davon ausgehen, dass diese Kontaktadresse auf dem
E-Mail-Client-Programm gespeichert wird. Vertrauliche medizinische Daten sollten nicht per E-Mail
übermittelt werden. Durch die Unterschrift auf dem Anmeldeformular wird der Praxis erlaubt wie
oben erklärt mit abgegebenen Daten umzugehen und anerkannt, dass diese Vorgehensweise mit der
EU-Datenschutz-Grundverordnug in Übereinstimmung gesehen wird. Gesonderte Unterschriften erfolgen nicht.

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Anmeldung zur Behandlung